Lösungen · ERP-Systeme
E-Rechnung mit SAP ECC 6.0
Die S/4HANA-Migration ist geplant, aber nicht vor der E-Rechnungspflicht fertig? Machen Sie SAP ECC 6.0 jetzt E-Rechnungs-fähig, ohne Eingriff in den Kern.
Kurz erklärt
SAP ECC 6.0 wird mit rechnungsapi.de E-Rechnungs-fähig, ohne auf S/4HANA zu migrieren: Die Rechnungsdaten werden per REST API, etwa aus einem ABAP-Programm oder einer Middleware, übergeben, oder die vorhandene PDF-Ausgabe wird in eine validierte ZUGFeRD- oder XRechnung-Datei umgewandelt. Fehlende Pflichtangaben der deutschen Geschäftsregeln werden ergänzt und gegen EN 16931 geprüft.
Auf einen Blick
- Formate
- XRechnung (UBL/CII), ZUGFeRD 2.x / Factur-X
- Prüfung
- EN 16931 und deutsche BR-DE-Regeln vor dem Versand
- Anbindung
- REST API, Ordner-Workflow, n8n, Make oder Zapier
- Systemwechsel
- Nicht nötig
- Rechnungseingang
- PDF, Scan und E-Rechnung als JSON auslesen
- Hosting
- Deutschland, AVV nach Art. 28 DSGVO inklusive
Ausgangslage bei SAP ECC 6.0
- Die Mainstream-Wartung für SAP ECC 6.0 endet Ende 2027, eine verlängerte Wartung ist bis Ende 2030 möglich.
- Viele ECC-Systeme laufen in Projekten, in denen Änderungen am Kern vermieden werden. Eine E-Rechnungs-Lösung außerhalb des Systems hält den Eingriff klein.
- Typisch sind Validierungsfehler bei Leitweg-ID, Zahlungsbedingungen und Steuernummern.
So binden Sie die E-Rechnung an
- REST API: Die Rechnungsdaten werden als JSON an die API übergeben, zurück kommt eine validierte XRechnung oder ein ZUGFeRD-PDF/A-3. Das erfordert eine einmalige Programmierung im System oder in einer Middleware.
- Ordner-Workflow (ohne Programmierung): Das System druckt die Rechnung wie gewohnt als PDF in einen überwachten Ordner. rechnungsapi.de erzeugt daraus eine validierte ZUGFeRD- oder XRechnung-Datei und legt sie zurück. Am System selbst ändert sich nichts.
- n8n, Make oder Zapier: Wo das System Daten per Export, Webhook oder Datenbank bereitstellt, verbindet ein Low-Code-Workflow es mit der API, ohne dass im System selbst programmiert werden muss.
Aus unseren Projekten
- Ein SAP-Dienstleister, dessen Endkunden SAP ECC 6.0 einsetzen: Rechnungs-IDocs werden in ZUGFeRD umgewandelt.
- Ein internationaler Medizintechnik-Konzern auf dem Weg von ECC 6.0 zu S/4HANA: Die XRechnung 3.0 aus dem SAP-Standard scheiterte an einer Standardklasse. Wir prüfen und ergänzen die Ausgabe.
- Ein Logistikunternehmen im Schienengüterverkehr: Mapping auf Positionsebene über ein SAP-PO-Feld.
- Eine Bank mit SAP FI: Kreditoren- und Direktbuchungen auf Basis ausgelesener Eingangsrechnungen.
Typische Stolpersteine
- BR-DE-15: Käuferreferenz bzw. Leitweg-ID fehlt im Beleg.
- BR-DE-1: Zahlungsbedingungen werden nicht strukturiert übergeben.
- BR-DE-16: Steuernummer bzw. USt-IdNr. fehlt.
- Sammelrechnungen und Gutschriften mit falschem Rechnungstyp (BT-3).
Prüfen Sie vorhandene Dateien kostenlos im XRechnung- und ZUGFeRD-Validator.
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Häufige Fragen
Brauche ich für die E-Rechnung S/4HANA?
Nein. Die Pflicht verlangt ein gültiges Rechnungsformat. Mit einer externen Lösung wird SAP ECC 6.0 E-Rechnungs-fähig, ohne die Migration vorzuziehen.
Wie wird die API aus SAP aufgerufen?
Über ein ABAP-Programm mit HTTP-Client, über SAP PI/PO bzw. eine Middleware oder über eine Datei-Schnittstelle. Ohne Programmierung geht es über die PDF-Ausgabe in einen überwachten Ordner.
Was passiert nach der Migration auf S/4HANA?
Die Anbindung an rechnungsapi.de bleibt nutzbar, weil sie über Standard-Schnittstellen läuft. Ob Sie danach eine SAP-eigene Lösung einsetzen, entscheiden Sie unabhängig davon.
Ab wann gilt die Pflicht zur E-Rechnung?
Empfangen müssen alle Unternehmen seit dem 01.01.2025. Ab dem 01.01.2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz inländische B2B-Rechnungen als E-Rechnung ausstellen, ab dem 01.01.2028 alle. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind von der Ausstellungspflicht ausgenommen.
Wo werden die Rechnungsdaten verarbeitet?
Ausschließlich auf Servern in Deutschland (Open Telekom Cloud). Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist inklusive.
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