Lösungen · ERP-Systeme
E-Rechnung mit Microsoft Dynamics NAV (Navision)
Ihr Navision läuft stabil, aber XRechnung und ZUGFeRD fehlen oder scheitern an der Validierung? Rüsten Sie die E-Rechnung nach, ohne auf Business Central migrieren zu müssen.
Kurz erklärt
Microsoft Dynamics NAV (Navision) lässt sich mit rechnungsapi.de E-Rechnungs-fähig machen, ohne das System zu aktualisieren: Entweder druckt NAV die Rechnung als PDF in einen überwachten Ordner und erhält eine validierte ZUGFeRD- oder XRechnung-Datei zurück, oder die Rechnungsdaten werden per REST API übergeben. Fehlende Pflichtangaben wie Leitweg-ID oder Zahlungsbedingungen werden dabei ergänzt und gegen EN 16931 und die BR-DE-Regeln geprüft.
Auf einen Blick
- Formate
- XRechnung (UBL/CII), ZUGFeRD 2.x / Factur-X
- Prüfung
- EN 16931 und deutsche BR-DE-Regeln vor dem Versand
- Anbindung
- Ordner-Workflow, REST API, n8n, Make oder Zapier
- Systemwechsel
- Nicht nötig
- Rechnungseingang
- PDF, Scan und E-Rechnung als JSON auslesen
- Hosting
- Deutschland, AVV nach Art. 28 DSGVO inklusive
Ausgangslage bei Microsoft Dynamics NAV (Navision)
- Ab NAV 2016 CU38 und NAV 2018 CU12 gibt es einen Export im Format Peppol BIS 3.0. Ob die erzeugten Dateien die deutschen Geschäftsregeln erfüllen, sollten Sie mit einem Validator prüfen.
- Ältere Versionen erzeugen nur PDF oder Papier.
- NAV 2016 ist seit April 2026 ohne Support, NAV 2017 endet am 11.01.2027. Gesetzliche Format-Updates wie XRechnung 4.0 kommen dort nicht mehr an.
So binden Sie die E-Rechnung an
- Ordner-Workflow (ohne Programmierung): Das System druckt die Rechnung wie gewohnt als PDF in einen überwachten Ordner. rechnungsapi.de erzeugt daraus eine validierte ZUGFeRD- oder XRechnung-Datei und legt sie zurück. Am System selbst ändert sich nichts.
- REST API: Die Rechnungsdaten werden als JSON an die API übergeben, zurück kommt eine validierte XRechnung oder ein ZUGFeRD-PDF/A-3. Das erfordert eine einmalige Programmierung im System oder in einer Middleware.
- n8n, Make oder Zapier: Wo das System Daten per Export, Webhook oder Datenbank bereitstellt, verbindet ein Low-Code-Workflow es mit der API, ohne dass im System selbst programmiert werden muss.
Aus unseren Projekten
- Ein Mobilitätsdienstleister mit Navision 2013, das nicht mehr updatefähig ist: Die Rechnungs-PDFs gehen per SFTP an rechnungsapi.de und kommen als XRechnung zurück.
- Bei Kunden eines SAP-Dienstleisters läuft teilweise noch Navision 2009. Auch hier ist die PDF-Ausgabe der Ausgangspunkt.
- Im Rechnungseingang zeigt Navision eingebettete Anhänge einer E-Rechnung nicht an. Wir extrahieren die Anhänge und Daten vorab.
Typische Stolpersteine
- BR-DE-15: Die Käuferreferenz bzw. Leitweg-ID (BT-10) fehlt im Beleg.
- BR-DE-1: Zahlungsinformationen (BG-16) sind unvollständig.
- BR-DE-16: Weder Steuernummer noch USt-IdNr. des Verkäufers wird ausgegeben.
- Anzahlungs-, Teil- und Schlussrechnungen sowie Gutschriften werden nicht strukturiert abgebildet.
Prüfen Sie vorhandene Dateien kostenlos im XRechnung- und ZUGFeRD-Validator.
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Häufige Fragen
Kann Navision XRechnung erstellen?
Ab NAV 2016 CU38 und NAV 2018 CU12 gibt es einen Export im Format Peppol BIS 3.0. Ältere Versionen können es nicht. Mit rechnungsapi.de erzeugen Sie aus jeder NAV-Version eine validierte XRechnung, über die PDF-Ausgabe oder per API.
Muss ich für die E-Rechnung auf Business Central umsteigen?
Nein. Die E-Rechnungspflicht verlangt ein gültiges Format, kein bestimmtes ERP. Ein Navision, das saubere Rechnungs-PDFs druckt, lässt sich über eine Konvertierung compliant machen.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Beim Ordner-Workflow mit stabilen Rechnungsformularen in der Regel wenige Arbeitstage: Analyse, Einrichtung, Test mit echten Rechnungen, Umschaltung.
Ab wann gilt die Pflicht zur E-Rechnung?
Empfangen müssen alle Unternehmen seit dem 01.01.2025. Ab dem 01.01.2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz inländische B2B-Rechnungen als E-Rechnung ausstellen, ab dem 01.01.2028 alle. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind von der Ausstellungspflicht ausgenommen.
Wo werden die Rechnungsdaten verarbeitet?
Ausschließlich auf Servern in Deutschland (Open Telekom Cloud). Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist inklusive.
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