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    15. Februar 202510 min Lesezeit

    ViDA: Die Zukunft der Umsatzsteuer im digitalen Zeitalter

    Digitale Europakarte mit vernetzten Datenströmen - ViDA Konzept

    Die Initiative 'VAT in the Digital Age' (ViDA) der Europäischen Kommission ist das ambitionierteste Projekt zur Modernisierung des europäischen Mehrwertsteuersystems seit Jahrzehnten. Ziel ist es, das System an die Realitäten der digitalen Wirtschaft anzupassen, Steuerbetrug zu bekämpfen und den administrativen Aufwand für Unternehmen zu verringern.

    Der Zeitplan: Was kommt wann?

    2025 (Deutschland)

    Empfangspflicht für E-Rechnungen

    Ab dem 1. Januar müssen alle deutschen Unternehmen in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen. Die Ausstellung ist zunächst noch freiwillig (ohne Zustimmung des Empfängers möglich).

    2027 (Deutschland)

    Sendepflicht für große Unternehmen

    Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 € müssen im B2B-Bereich zwingend E-Rechnungen ausstellen.

    2028 (Deutschland)

    Allgemeine Sendepflicht

    Die E-Rechnungspflicht wird auf alle B2B-Unternehmen ausgeweitet.

    2030 (EU-weit)

    Digitale Meldepflichten (DRR)

    Einführung von Digital Reporting Requirements für innergemeinschaftliche Lieferungen. Die E-Rechnung wird zum Standard, und Transaktionen müssen nahezu in Echtzeit (voraussichtlich binnen 2 Tagen) gemeldet werden.

    2035 (EU-weit)

    Harmonisierung

    Geplante Harmonisierung der Meldepflichten für nationale und grenzüberschreitende Transaktionen.

    Wie Deutschland sich vorbereitet

    Deutschland setzt mit dem Wachstumschancengesetz den Grundstein für ViDA. Durch die frühzeitige Einführung der E-Rechnungspflicht (EN 16931 Standard) schafft der Gesetzgeber die technische Basis für das kommende Meldesystem. Das geplante nationale Meldesystem wird so konzipiert, dass es nahtlos in das kommende EU-weite System integriert werden kann.

    Vorbereitung durch aktuelle E-Rechnung

    Die aktuelle Umstellung auf E-Rechnungen (ZUGFeRD/XRechnung) ist keine isolierte Maßnahme, sondern der erste Schritt in Richtung ViDA. Wer jetzt auf strukturierte Datenformate setzt, ist für die kommenden Meldepflichten bestens gerüstet, da diese auf denselben Datenstrukturen basieren werden.

    Blick über die Grenzen

    Andere Länder sind bereits weiter und dienen als Vorbild:

    Italien

    Vorreiter in Europa mit dem 'Sistema di Interscambio' (SdI). Seit 2019 ist die E-Rechnung für alle B2B-Transaktionen verpflichtend, was zu einer signifikanten Reduzierung der Mehrwertsteuerlücke führte.

    Frankreich

    Führt schrittweise ab 2026 ein B2B-E-Invoicing- und E-Reporting-Mandat ein, das stark an das ViDA-Modell angelehnt ist.

    Polen

    Das nationale System KSeF (Krajowy System e-Faktur) wird voraussichtlich 2026 für alle Unternehmen verpflichtend.

    Vorteile der Modernisierung

    • Reduzierung der Mehrwertsteuerlücke und Bekämpfung von Karussellbetrug
    • Automatisierung von Buchhaltungsprozessen für Unternehmen
    • Schnellere Rückerstattung der Vorsteuer
    • Vereinfachung durch eine einzige EU-weite Mehrwertsteuerregistrierung (Erweiterung des OSS)

    Bereiten Sie sich auf ViDA vor

    Unsere API ist bereits heute auf die Anforderungen von morgen vorbereitet. Starten Sie jetzt mit der Digitalisierung Ihrer Rechnungsprozesse.

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