Rechnung erzeugen und direkt versenden: E-Mail-Versand jetzt in der API
Bisher endete rechnungsapi.de dort, wo die fertige Datei zurückkam. Ab sofort erledigt ein einziger API-Aufruf beides: Erzeugung und Versand. DKIM-signiert, an alle Empfänger gleichzeitig, ohne eigene Mailinfrastruktur.
Ein Aufruf. Valide Rechnung. Zugestellter Versand.
Bei 500 Rechnungen im Monat sparen Sie damit rund 25 Stunden manuelle Arbeit – jeden Monat, für Kopieren, Anhängen und Adresssuche. Auf das Jahr gerechnet: ca. 13.500 € bei einem internen Kostensatz von 45 €/Std.
Was neu ist
Die drei Erzeugungs-Endpunkte akzeptieren jetzt ein optionales transport-Objekt im Request:
Ist das Objekt vorhanden, wird die erzeugte Rechnung im selben Vorgang per E-Mail zugestellt. Ist es nicht vorhanden, verhält sich der Endpunkt exakt wie bisher – die Änderung ist vollständig abwärtskompatibel.
Für bereits erzeugte ZUGFeRD-Daten gibt es zusätzlich den dedizierten Endpunkt sendEmailWithZugferdData. Damit versenden Sie auch Rechnungen, die aus einem früheren Lauf oder aus einem anderen System stammen.
Das transport-Objekt
{
"invoice": { "...": "..." },
"transport": {
"type": "email",
"useTransport": true,
"sender": "rechnung@ihre-domain.de",
"senderName": "Ihre Firma GmbH",
"receiver": "buchhaltung@kunde.de, rechnungen@kunde.de",
"cc": "steuerberater@kanzlei.de",
"bcc": "archiv@ihre-domain.de",
"subject": "Rechnung {invoicenumber} vom {invoicedate}",
"message": "<p>Guten Tag,</p><p>anbei erhalten Sie
die Rechnung {invoicenumber} als ZUGFeRD-Datei.</p>",
"attachments": [
{ "filename": "Leistungsnachweis.pdf", "content": "<base64>" }
]
}
}Kommaseparierte Adressen, vor dem Versand bereinigt. Ein Aufruf erreicht gleichzeitig Kreditorenbuchhaltung, DATEV Unternehmen online und Steuerberater.
Betreff und Nachrichtentext mit {invoicenumber} und {invoicedate} plus HTML. Persönliche Anrede, Projektnummer, englische Fassung – was in Ihrem ERP steht, kommt in die Mail.
PDF, JPG und PNG können mitgeschickt werden – Leistungsnachweis, Stundenzettel, Lieferschein-Scan.
Sie sehen, was rausgegangen ist. Über bcc oder als eigenen Empfänger geht jede versendete Rechnung zusätzlich an ein Postfach Ihrer Wahl. Sie haben dann in Ihrem eigenen Posteingang genau die Mail liegen, die Ihr Kunde bekommen hat: gleicher Betreff, gleicher Text, gleicher Anhang. Das ersetzt jede Rückfrage im Sinne von „Ist die Rechnung eigentlich raus?".
Batch-Betrieb: Verzeichnis ablegen, fertig
Nicht jede Umgebung hat eine API-Integration im Rechnungsausgang. Viele ERP-Systeme und Buchhaltungslösungen – SAP, Navision, DATEV, auch Excel-basierte Prozesse – können Rechnungen als Dateien in ein Netzlaufwerk oder einen freigegebenen Ordner exportieren. Genau dort setzt der Batch-Betrieb an.
Wir überwachen das Verzeichnis, holen die Dateien ab, konvertieren sie in konforme XRechnung oder ZUGFeRD und verschicken sie – vollautomatisch, ohne dass auf Ihrer Seite Code geändert werden muss.
Die fertige Rechnung geht automatisch an die hinterlegte Empfängeradresse – Kreditorenbuchhaltung, DATEV Unternehmen online, Steuerberater. Kein manueller Schritt dazwischen.
Die Rechnung landet zunächst in Ihrem eigenen Postfach – fertig aufgebaut, Anhang drin, Empfänger vorausgefüllt. Sie prüfen und leiten weiter. Sinnvoll, wenn Sie neue Kunden oder Sonderfälle absichern möchten.
E-Mail-Vorlage einmal hinterlegen
Für den Batch-Betrieb hinterlegen Sie pro Kunde oder Dokumenttyp eine E-Mail-Vorlage: Empfängeradresse, Betreff mit {invoicenumber} und {invoicedate}, Nachrichtentext, optionale CC-Adressen. Ab dann passiert der Versand ohne weiteren Aufwand – auch bei 500 Rechnungen im Monat sehen Sie keinen einzelnen davon mehr.
Die einmalige Konfiguration dauert typischerweise 30 Minuten: Verzeichnis freigeben, Vorlage anlegen, DNS-Einträge setzen, Testlauf mit einer Rechnung. Danach läuft es.
Was der manuelle Weg wirklich kostet
Rechnen wir den heutigen Ablauf einmal durch – konservativ, ohne Störungen, ohne Rückfragen:
| Arbeitsschritt | Zeit je Rechnung |
|---|---|
| Rechnung im ERP erzeugen und als Datei exportieren | 30 Sek. |
| Datei im richtigen Ordner ablegen und benennen | 20 Sek. |
| In Outlook neue Mail öffnen, Empfängeradressen heraussuchen | 45 Sek. |
| Datei als Anhang anfügen | 15 Sek. |
| Betreff und Text schreiben bzw. anpassen | 40 Sek. |
| Gegenprüfen und senden | 20 Sek. |
| Summe | ~3 Minuten |
500 Rechnungen/Monat
25 Stunden
3 volle Arbeitstage jeden Monat
Pro Jahr
300 Stunden
für Kopieren und Anhängen
Bei 45 €/Std.
13.500 €/Jahr
nur manuelle Versandarbeit
Nicht eingerechnet sind die Fälle, die den Schnitt nach oben ziehen: falscher Anhang, veraltete Empfängeradresse, Mail im Entwurfsordner liegen geblieben, Rechnung im Spam des Kunden. Jeder dieser Fälle kostet nicht drei Minuten, sondern einen Anruf, eine Korrektur und im schlechtesten Fall zwei Wochen Zahlungsverzug.
Mit transport fällt dieser Block auf null Minuten manuelle Arbeit – der Versand passiert im selben Aufruf, mit dem die Rechnung ohnehin erzeugt wird.
Zustellbarkeit ist kein Nebenschauplatz
Eine Rechnung, die im Spam-Ordner der Kreditorenbuchhaltung landet, ist nicht zugestellt – sie ist verloren, und Sie merken es erst beim Mahnlauf. Mailprovider prüfen jede eingehende Nachricht gegen DKIM und SPF: Sie fragen, ob der absendende Server für Ihre Domain überhaupt senden darf und ob die Nachricht unterwegs unverändert geblieben ist.
Der Versand von rechnungsapi.de läuft über die Mailinfrastruktur von saas.do – unserem Partner für Mass-Mailing. saas.do betreibt die Zustellinfrastruktur, kümmert sich um Reputation der Sendeserver, Bounce-Handling und Durchsatz auch bei großen Rechnungsläufen. Sie brauchen dafür keinen eigenen Vertrag und keinen eigenen Transaktionsmail-Anbieter. Damit Ihre Rechnungen mit Ihrer eigenen Absenderdomain sauber authentifiziert rausgehen, hinterlegen Sie zwei DNS-Einträge bei Ihrem Domain-Provider. Das ist einmalige Arbeit von etwa fünf Minuten.
DKIM: CNAME-Eintrag
| Record Type | Name | Value/Data | TTL |
|---|---|---|---|
| CNAME | saasmail1._domainkey.ihre-domain.de | _dkim.saas.do | default |
Unterstriche im CNAME: DKIM verlangt Unterstriche im Namen. Historisch erlaubte DNS keine Unterstriche, und einzelne Registrare blockieren sie bis heute. Wenn Sie beim Speichern eine Fehlermeldung bekommen, liegt das am Registrar – nicht am Eintrag.
Abschließender Punkt: Je nach Provider muss der Zielwert mit einem Punkt enden (_dkim.saas.do.). Manche Provider ergänzen ihn automatisch, andere nicht. Im Zweifel die Hilfeseite des Providers prüfen.
SPF: TXT-Eintrag
| Record Type | Name | Value/Data | TTL |
|---|---|---|---|
| TXT | ihre-domain.de | v=spf1 include:_spf.saas.do ~all | default |
TXT, nicht SPF: SPF wird als TXT-Record angelegt, nicht als eigener Record-Typ SPF.
Nur ein SPF-Eintrag pro Domain: Es darf nur einen SPF-TXT-Eintrag pro Domain geben. Wenn bereits einer existiert, ergänzen Sie darin ein weiteres include: – Sie legen keinen zweiten Eintrag an.
Alle Absender drin behalten: Alle anderen Dienste, die in Ihrem Namen versenden – Microsoft 365, Google Workspace, Ihr CRM, Ihr Newsletter-Tool – müssen in diesem einen Eintrag ebenfalls enthalten bleiben.
Ein vollständiger Eintrag für eine Domain, die zusätzlich über Microsoft 365 versendet:
DNS-Änderungen brauchen je nach TTL einige Minuten bis wenige Stunden. Testen Sie danach mit einem Versand an eine externe Adresse und prüfen Sie im Mail-Header, ob dkim=pass und spf=pass stehen.
Was das im Betrieb spart
Der klassische Ablauf besteht aus vier Schritten: Rechnung erzeugen, Datei zwischenspeichern, E-Mail über ein zweites System aufbauen, Versand protokollieren. Dazwischen liegen ein Mailserver oder ein Transaktionsmail-Anbieter, dessen Zugangsdaten gepflegt, dessen Kontingente überwacht und dessen Ausfälle behandelt werden müssen.
Mit transport bleibt ein Aufruf: valide E-Rechnung nach EN 16931, DKIM-signiert zugestellt, an alle beteiligten Adressen gleichzeitig. Kein zusätzliches Tool, keine manuelle Weiterleitung, keine separate Mailinfrastruktur.
Verfügbarkeit
Der E-Mail-Versand ist ein kostenpflichtiger Zusatzservice und im Enterprise-Paket buchbar. Der Preis richtet sich nach Ihrem monatlichen Rechnungsvolumen – gerechnet gegen die 25 Stunden oben ist die Rechnung meist schnell gemacht. Fragen Sie uns an, wir nennen Ihnen die Konditionen für Ihr Volumen.
Den Versand in Ihren Workflow einbauen?
Wir zeigen Ihnen die Integration und richten die DNS-Einträge gemeinsam ein. Kostenloses 30-Minuten-Gespräch – danach wissen Sie, was es für Ihr Volumen kostet.